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Nackenschmerzen

Die meisten Menschen verbringen einen Großteil ihrer Zeit im Sitzen: bei der Arbeit, im Auto oder bei Abenden auf dem Sofa. Als Folge daraus können oft Verspannungen oder Schmerzen entstehen. Doch auch andere Ursachen können Nackenschmerzen begünstigen oder verschlimmern. 

Die Ursachen für Nackenschmerzen

Diverse Faktoren können sich negativ auf den Nacken- und Rückenbereich auswirken. Häufige Ursachen sind:

  • Muskelverspannungen
  • Verletzungen
  • Entzündungen
  • Wirbelblockaden 
  • Bandscheibenvorfall
  • Osteoporose (Knochenschwund)

Die Ursachen für Nackenschmerzen müssen nicht zwingend plötzlich auftreten, es ist möglich, dass diese bereits seit einiger Zeit unbemerkt bestehen. Oft reicht schon eine falsche Bewegung oder eine kühle Zugluft, um den Schmerz plötzlich auszulösen. 

Häufigster Grund für Nackenschmerzen sind Muskelverspannungen, verursacht durch Fehlhaltung, eine schwache Halsmuskulatur und Überbelastung, sowie psychische Belastung (Stress). Dadurch kommt es zu Verkürzungen und Verhärtungen der Muskeln, die dann auf Druck mit Schmerzen reagieren. Der sprichwörtlich „steife Hals“ ist die Folge. Auch Kopfschmerzen können durch Verspannungen ausgelöst werden und mit Nackenschmerzen einhergehen.

 

Moderner Lebenswandel- die Ursache für Nackenschmerzen

Immer häufiger leiden Menschen an Nacken- und Rückenschmerzen. Oftmals sind diese auf den modernen Lebenswandel zurückzuführen. Denn der moderne Mensch bewegt sich im Gegensatz zu früheren Generationen kaum noch. Schwache Muskeln begünstigt durch fehlende Bewegung  können die Wirbelsäule nicht mehr ausreichend stützen und entlasten – die Folge sind Rückenschmerzen. In weiterer Folge können sie in starke Nackenschmerzen übergehen. 

Gerade der Alltag im Büro, langes Sitzen am Schreibtisch, Computerarbeit, aber auch intensive Handynutzung („Handynacken“) können für Nackenverspannungen und andere Beschwerden sorgen. Eine einseitige Bewegung oder eine längerfristige Fehlhaltung kann in weiterer Folge einen eingeklemmten Nerv im Bereich des Nackens, der Schulter oder des Rückens entstehen lassen. 

 

Was tun bei Nackenschmerzen?

Viele reagieren auf Nackenschmerzen mit Schonhaltung und meiden Bewegung. Dabei lindert Bewegung die Beschwerden und wird daher aus medizinischer Sicht empfohlen. Spezielle Dehnungs- und Kräftigungsübungen helfen sowohl kurz- als auch langfristig.

  • Achten Sie auf eine ergonomische Körperhaltung, insbesondere wenn Sie beruflich oder in der Freizeit viel am Computer sitzen. 
  • Eine ungünstige Körperhaltung im Schlaf kann Beschwerden im Nacken verursachen. Zu meist ist das Kissen zu hart oder die Matratze zu weich. Lassen Sie sich in entsprechenden Fachgeschäften beratschlagen.
  • Versuchen Sie Stress so gut wie möglich zu reduzieren. Denn Stress ist einer der Hauptursachen für Nackenschmerzen und Spannungskopfschmerzen. 

 

Was hilft gegen akute Nackenschmerzen?

  • Bei akutem Schmerz im Nacken kann Wärme helfen. Ein Kirschkernkissen oder ein warmes Bad können hier Wirkung zeigen.
  • Eine Massage löst Blockaden und entspannt die verhärtete Muskulatur. 
  • Bei Bedarf können Sie auf Schmerzmittel, wie zum Beispiel Aspirin Express, mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure, zurückgreifen.